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Ein Kriminalhörspiel
entsteht
Der Einbruch ins Museum
In der 16-köpfigen Hortgruppe
im Hort Frommershausen herrscht große Anspannung. Zu Beginn
des 5-tägigen Projektes wird in der großen Redaktionssitzung
der Ablauf der Woche besprochen: Neben vielen Fragen zur Technik
und dem Aufbau einer Radiosendung werden auch Themenvorschläge
für die eigene Sendung gesammelt.
Luca, Marius und Torben würden gerne eine Geschichte aufnehmen
und starten im Team mit der Erarbeitung der Story. Mit einer großen
Portion Fantasie, den notwendigen Geräusche-Utensilien und
technischem Equipment machen sich die drei unter Anleitung der Medienpädagogin
Kathrin Heinrich an die Arbeit. Torben ist Fan vom Dschungel-Buch,
das er auch als Hörspiel-Kassette zuhause hat. Gruselgeschichten
stehen bei Marius hoch im Kurs. Luca hört gerne Geschichten
im Radio und mag spannende Krimis. Schnell werden sich alle einig,
dass sie sich eine eigene Geschichte ausdenken wollen. Die Geschichte
soll unbedingt spannend und aufregend sein. Aber: Was macht eigentlich
eine gute und spannende Geschichte aus?
Gemeinsam überlegen sie sich einen interessanten Tatort und
besprechen, welche Personen in dem Hörspiel vorkommen sollen.
Außerdem soll spannenden Musik dabei sein. Luca möchte
gerne ein Polizist sein und am liebsten einen Räuber auf frischer
Tat ertappen. Torben findet einen normalen Einbruch langweilig.
Es soll ein richtig dicker Fisch sein, der geschnappt wird. Ein
wirklich wertvoller Edelstein soll gestohlen werden. Da Marius schon
schreiben kann – er geht schon in die zweite Klasse –
übernimmt er die Aufgabe, die vielen Ideen für die Geschichte
aufzuschreiben.
Am zweiten Vormittag nehmen die Jungen die ersten Szenen ihres selbst
ausgedachten Hörspiels mit dem MD-Recorder auf. Dabei unterstützen
sie sich gegenseitig und übernehmen die Aufgaben des Sprechers,
der Aufnahmeleitung und der Ton-Kontrolle.
Als Vorschüler sind Luca und Torben noch nicht lesegeübt.
Daher üben die Sprecher ihre Texte im Rollenspiel ein. Wie
bei einer Theaterprobe stehen sich die Jungen gegenüber und
agieren wie auf der Bühne – nur, dass anstelle des Publikums
ein Aufnahmegerät dabei ist. Bei den Aufnahmen ist dann echte
Teamarbeit und die volle Konzentration der drei Jungen erforderlich.
Die Ausdauer der Jungen zahlt sich aber aus: nach einem ersten "Reinhören"
sind sie mit ihrer Arbeit zufrieden.
Am dritten Vormittag stehen das Erzeugen und die Aufnahme von Geräuschen
für das Hörspiel im Vordergrund. Glockenleuten, geheimnisvolle
Schritte, Schlüsselklappern und Glasklirren müssen vertont
werden. Dazu nutzen die Kinder die große Auswahl an Utensilien
aus der Geräuschekiste. Die mitgebrachte CD mit der Titelmusik
des Films "Mission Impossible" soll den Aufnahmen den
letzten Schliff geben. Aber wie kommt das Hörspiel jetzt ins
Radio?
Auch ein Besuch beim Freien Radio Kassel steht auf dem Programm.
Die Kinder können hier alle ihre Fragen loswerden und dürfen
an den großen Profi-Mikrofonen ihre Namen einsprechen. Die
fertigen Aufnahmen werden auf MD mitgenommen und die einzelnen Textteile
werden, zurück im Hort, am Computer "geschnitten"
und abgemischt. Auf dem Bildschirm können die Kinder sehen,
welche Texte besonders leise oder laut gesprochen sind. Die fertige
Sendung wird dann auf CD gebrannt und als so genannte Vorproduktion
m Radio abgegeben.
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Hier können sie das Hörspiel anhören:
Download
Einbruch ins Museum
MP3 (4MB)
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Das Kriminalhörspiel "Der Einbruch ins Museum" wurde
als ein Teil der Magazinsendung "DINOFUNK" im Freien Radio
Kassel (105,8 Mhz) ausgestrahlt.
Sendetermin: 10.09.2006, 16:00 Uhr
Wiederholung: 11.09. 2006, 9:00 Uhr
Projektdurchführung: Maren Risch & Kathrin Heinrich
Der Krimi entstand im Rahmen des Projekts "Radio ist mehr als
Musik".
Gefördert wird das Projekt von der Hessischen Landesanstalt
für privaten
Rundfunk (www.lpr-hessen.de).

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