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Fortbildungsangebot
für Lehrer und Lehrerinnen
an Grundschulen in Hessen
Prima(r) Medien — Projektorientierte
Fortbildung
"Die Grundschule ist die für alle Kinder gemeinsame Grundstufe
des Bildungswesens. Sie hat die Aufgabe, an die vorschulischen Erfahrungen
und unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Kinder anzuknüpfen
und sie zielgerichtet, zugleich aber mit Bedacht unter Beachtung
individueller Leistungsmöglichkeiten, zu kindgemäßen
Formen des Lernens zu führen. Sie entwickelt und fördert
die geistigen, musischen und praktischen Fähigkeiten und Interessen
aller Schülerinnen und Schüler und setzt vielfältige
soziale und emotionale Lernprozesse in Gang. Auf dem in der Grundschulzeit
gelegten Fundament soll sich das Kind zur selbstständigen,
eigenverantwortlichen Persönlichkeit entwickeln und seinen
weiteren Bildungsweg aufbauen können. So schreibt es die hessische
Verfassung vor" (siehe auch: www.kultusministerium.hessen.de
- Stand: 27.09.2007)
Alle wichtigen Informationen und Anmeldekarte als Download
Prima(r) Medien
(PDF-124KB)
Medienkompetenz
Medien spielen im Alltag von Kindern eine entscheidende Rolle, sie
liefern Geschichten, Identifikationsvorlagen, warten mit Wissen,
mit der Möglichkeit zu kommunizieren auf, ermöglichen
kreatives Gestalten und Spiel.
Kinder in die Lage zu versetzen sich mit der medialen Vielfalt und
seinen Chancen und Gefahren auseinanderzusetzen, ist auch Aufgabe
der Grundschulpädagogik.
Medienkompetenz hat heute einen,
der Literalität entsprechenden Stellenwert einer Basiskompetenz
erlangt. die Grundlage ist, um am politischen, kulturellen und sozialen
Leben in der Informationsgesellschaft zu partizipieren und es souverän
und aktiv mitzugestalten. Medieninhalte müssen gelesen und
entschlüsselt, verarbeitet und bewertet werden können,
Techniken der Artikulation auch jenseits von Sprache und Schrift
müssen erlernt werden, um am gesellschaftlichen und beruflichen
Geschehen teilzunehmen.
Der hessische Bildungs- und Erziehungsplan benennt die Stärkung
der Medienkompetenz als eines der wesentlichen Ziele institutioneller
Bildung. Er nimmt in seinem Bildungskonzept die gesamte kindliche
Entwicklung vom ersten bis zum zehnten Lebensjahr in den Blick und
versteht den Elementar- sowie den Primarbereich als ein aufeinander
aufbauendes Bildungssystem.
Die Möglichkeiten medienpädagogischer Angebote sind so
zahlreich, wie die Themen, die in der Schule bearbeitet werden.
Da kann sich dem Thema Märchen mit der Videokamera angenähert
werden. Es kann im Kunstunterricht ein Trickfilm erstellt werden,
der im Englischunterricht nachvertont wird. Oder es lassen sich
im Deutschunterricht Hörspielgeschichten umsetzen u.v.m.
Aufbau und Umfang des Fortbildungsangebots
Sie haben Interesse verschiedene Medien wie den Computer, das
Internet, die Video- oder die Fotokamera oder den MD-Rekorder im
Unterrichtsalltag einzusetzen?
Innerhalb der Fortbildung werden Unterrichtsthemen mediendidaktisch
aufbereitet. Die Handhabung der technischen Medien wird innerhalb
eines Praxismoduls vermittelt. Ferner geht es um Methoden für
die Umsetzung im Unterricht, in Arbeitsgruppen oder in Projektwochen.
Die Fortbildung ist modular aufgebaut und findet in einem Zeitrahmen
von 4—6 Monaten statt. Parallel zur Vermittlung des theoretischen
und praktischen Wissens, die sich stets an der Unterrichtspraxis
und -thematik orientiert, gibt es eine Passwortgeschütztes
Internetportal, dass von allen TeilnehmerInnen genutzt werden kann
Dieses Portal bietet die Möglichkeit der zeit- und ortsungebundenen
Präsenz und soll als Übungs- und Lernfeld genutzt werden.
Schematische Darstellung des Fortbildungsangebots:
Modul
I
(1 Tag)
Medienpädagogische Grundlagen
Medienkompetenz, Methoden, Mediendidaktik
Teilnahme ist Voraussetzung für Modul II |
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Modul
II
(3 Tage)
Kennen lernen und Einsatzmöglichkeiten
ausgewählter Medien und Reflexion
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Auswahl eines Schwerpunkts
durch die TeilnehmerInnen z.B.: |
Digitale
Fotografie |
Audio |
Video |
Computer |
Internet |
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2.
Phase
Projektdurchführung
mit Onlinebegleitung
ca. 6 Wochen |
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Nach erfolgreicher Teilnahme an Modul I und Modul II kann im darauf
folgenden Jahr erneut ein Modul II gewählt werden ohne erneut
die Grundlagenfortbildung besuchen zu müssen.
Zeitplan
Die Fortbildung ist viertägig und findet innerhalb von 4–5
Monaten statt. In diesem Zeitraum werden die Grundlagen-, die Praxis-
und die Reflexionsfortbildung durchgeführt. Eingebettet ist
die Umsetzung eines Medienprojekts an der eigenen Schule durch die
teilnehmenden LehrerInnen.
Die erste Fortbildungsreihe ist im Juni 2007 erfolgreich abgeschlossen
worden. Gestartet hatte sie am 16. Februar 2007 in Zimmersrode/
Kleinenglis und im März 2007 in Bad Zwesten/Borken mit dem
Grundlagenmodul. Insgesamt nahmen 31 LehrerInnen aus sechs Grundschulen,
teilweise mit dem gesamten Kollegium, an der Fortbildung teil. Im
Juni 2007 fand die Reflexionsfortbildung statt.
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Fortbildungstermine und Ort
Die Fortbildungstermine und -orte der Seminare richten sich nach
den eingehenden Anmeldungen, um den Fahrtaufwand für alle möglichst
gering zu halten. Die Fortbildung selbst findet für ein bestimmtes
Einzugsgebiet zentral statt – entweder in einer der Schulen
oder an einem anderen geeigneten Ort.
TeilnehmerInnenzahl
An einem Kurs sollten mindestens 10 und maximal 24 Personen teilnehmen.
Die Praxisfortbildungen sind in verschiedene Schwerpunkte untergliedert.
Wir gehen davon aus, dass mehrere Praxismodule parallel angeboten
werden (ca. 8 Lehrer/innen pro Praxisschwerpunkt).
Credit Points
Für die Teilnahme an der Veranstaltung erhält eine hessische
Lehrkraft 40 Leistungspunkte nach § 8 der IQ- und Akkreditierungsverordnung.
Weitere Informationen/Anmeldung
Blickwechsel e.V.
Projektleitung: Sabine Eder
Waldweg 26
37073 Göttingen
Telefon/Fax: 0551 48 71 06 oder 0173 52 43 020
Email: sabine.eder@blickwechsel.org
Informationen über medienpädagogische Projekte der LPR
Hessen
Telefon: 0561 935 86 -0
Internet: www.lpr-hessen.de
Pressemitteilung 2007 der LPR
www.lpr-hessen.de/default.asp?m=3&s=1475
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