Workshop für Schülerinnen und Schüler (Klasse 5-13)
und Elternabend Handyclips, schülerVZ, youTube, Google
und Co. – Chancen und Probleme im Web2.0
Das Internet entwickelt sich ständig weiter und wird immer unüberschaubarer! Es gibt ständig neue technische Entwicklungen, neue Trends und Anwendungen und dadurch auch neue Nutzungsmöglichkeiten aber auch Risiken. Grundsätzlich ist das Internet für uns alle, auch für Kinder und Jugendliche äußerst attraktiv. Filme ansehen auf YouTube, Skypen, Twittern oder Chatten, die neuesten Musiktitel anhören und downloaden, per Suchmaschine recherchieren und vieles mehr. Durch die Möglichkeit des Web 2.0 können wir inzwischen nicht nur "konsumieren" sondern sogar selbst Inhalte wie Fotos, Handyfilme oder Texte ins Netz stellen, wir können bloggen, podcasten oder uns bei Portalen wie schülerVZ oder studiVZ ein eigenes Profil erstellen. Nicht selten kommt es dabei zu Problemen. Da wurden heimlich Handyfilme gedreht und in Netz gestellt, MitschülerInnen wurden online verunglimpft, Musik wurde gesetzeswidrig zum Upload bereitgestellt oder beim googlen landet man auf einer rassistischen Webseite. Nicht selten geschehen diese Dinge ungewollt oder weil die Folgen nicht bekannt sind. In diesem Workshop könnt Euch mit den Chancen und Gefahren des Web2.0 beschäftigen. Dabei geht es nicht darum, den Umgang mit den Technologien und Inhalten zu vermiesen. Sondern es geht darum, gemeinsam zu überlegen, wie wir in unserer Gesellschaft diese Medien und die Inhalte sinnvoll nutzen wollen. In Gesprächsrunden, mit Hilfe methodischer Übungen und anhand von ausgewählten Beispielen wollen wir uns einer „sinnvollen“ Internetnutzung annähern. Was macht die Faszination aus? Wo liegen die Gefahren? Wie wollen wir reagieren auf Phänomenen wie "Happy Slapping","Cybermobbing" oder "Gewaltverherrlichung"? Was bedeutet Schutz von persönlichen Daten? Was heißt Urheberrecht im Netz? Welche Möglichkeiten der Nutzung gibt es? Was ist verboten, was ist erlaubt?
Dauer: je nach Absprache, mind.
3 Zeitstunden (2 aufeinander folgende Doppelstunden) incl. 15 Minuten
Pause Kosten: nach Absprache (Fahrtaufwand),
mind. 10 Euro pro Schüler/in
Info für LehrerInnen und Eltern
In dem medienpädagogischen Workshop wird den Schülern
und Schülerinnen die Möglichkeit gegeben über eigene
Erfahrungen zu berichten und selbstständig (und doch gemeinsam)
nach Lösungsansätzen zu suchen. Sie sollen auch über
Gefahren (Datenschutz, Persönlichkeitsrechte) und gesetzliche
Regelungen (Verbot der Weitergabe Gewalt verherrlichender Inhalte,
Probleme bei Musikuploads) informiert werden. Ziele des Workshops
sind die Erweiterung der Medienkompetenz der Schülerinnen und
Schüler und die Gewaltprävention. Problematische Inhalte
(Pornografie, Gewalt) lassen sich nicht ohne weiteres durch technische
Methoden wie Filterprogramme blockieren. Daher ist unser oberstes
Ziel, Kinder und Jugendliche fit zu machen im Umgang mit dem Internet
und dem Handy.
Elternabend zum Thema (2–3
Stunden)
Als Ergänzung zum Workshop mit den Schülerinnen und Schülern
bieten wir einen Elternabend unter dem Titel Faszination WWW –
Mädchen und Jungen im Web 2.0 an. Der Workshop mit den SchülerInnen
sollte dem Elternabend möglichst vorausgehen. Am Elternabend
wird über die neuesten Möglichkeiten des "Mitmach?Netzes"
informiert und es gibt Raum für Fragen und gegenseitigen Austausch.
An der einen oder anderen Stelle wird aus den Workshops mit den
Schülerinnen und Schülern berichtet. Selbstverständlich
werden dabei keinerlei vertrauliche Informationen aus dem Workshop
weitergegeben.
Projektleitungund Anmeldung
Sabiner Eder
E-Mail:
Telefon: 0551 48 71 06
Veranstaltungstipp:
Die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) bietet zum Thema "Jugendmedienschutz im World Wide Web - Schwerpunkt Web 2.0" Info-Veranstaltung an. Diese werden von geschulten DozentInnen vor Ort durchgeführt und sind von Schulen, Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung und Elternvertretungen kostenlos buchbar. Ziel der Info-Veranstaltung ist es, die TeilnehmerInnen für die Problembereiche des Jugendmedienschutzes im Internet zu sensibilisieren. Anhand von Fallbeispielen aus dem Internet klären die DozentenInnen über jugendschutzrelevante Themen auf. Entwickelt wurden die Informationsseminare vom Institut für Medienforschung Göttingen (IM*GÖ) unter der Leitung von Prof. Helmut Volpers.
Weitere Voraussetzung zur Nutzung der Info-Veranstaltung und das Anmeldeformular sind zu finden unter: www.nlm.de/web2_0.html