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BEBRA. Einen Einblick
in die Filmproduktion haben neun Schüler der August-Wilhelm-Mende-Schule
in dieser Woche erhalten. Zusammen mit den Medienpädagoginnen
Julia Steigenbergber und Telke Reeck vom Verein für Medien-
und Kulturpädagogik "Blickwechsel" haben die Jugendlichen
zwischen elf und 13 Jahren den spannenden Krimi "Die Leiche
von der August-Mende-Schule" gedreht.
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Fast wie im Studio: Schüler der August-Wilhelm-Mende
Schule drehen einen Krimi.
Foto: Balduf |
Den Inhalt des Films dachten sie sich selber aus.
Sie fungierten als Darsteller, bedienten die Kamera und waren beim
Schnitt dabei. Die Teilnehmer mit Behinderung lernten, dass beim
Drehen manches ganz anders ist als das, was später auf der
Leinwand zu sehen ist: So wurden sie etwa bekannt gemacht mit filmischen
Mitteln, wie der Stimme im Off und Filmblut. "Ich fühle
mich jetzt irgendwie gar nicht so tot", stellte die Darstellerin
der Leiche Luzi fest. Zum Abschluss der Woche wurde der Film auch
den Eltern und Lehrern vorgestellt. Das Projekt war das erste dieser
Art an der August-Wilhelm-Mende-Schule. Der Verein Blickwechsel
bietet hessenweit Projekte für Kinder und Jugendliche mit Behinderung.
Den wesentlichen Teil der Kosten trägt die Hessische Landesanstalt
für privaten Rundfunk. (yiv)
HNA – Hessische/Niedersächsische Allgemeine
Samstag, 18. November 2006
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